25.06.2026: Neue Ausschreibung – Unerhörte Frauen 1928
Nach dem großen Erfolg und der überwältigenden Resonanz auf unsere letzte Ausschreibung für „1927: Ein Jahr – ihre Geschichte(n)“ , setzen wir unser erzählerisches Erinnerungsprojekt unter neuem Namen fort. Für den Folgeband suchen wir literarische Erzählungen/Kurzgeschichten, die das Jahr 1928 aus weiblicher Perspektive lebendig werden lassen.
Das Konzept
Die ersten öffentlichen Fernsehbilder flimmern in Berlin, in Japan besteigt ein neuer Kaiser den Thron und Mexiko verliert seinen Präsidenten – durch Mord. Fleming entdeckt das Penicillin, und zum ersten Mal atmet eine Maschine für einen Menschen. Männer schreiben Geschichte, doch zahlreiche Frauen treten ins Scheinwerferlicht. Amelia Earhard fliegt über den Atlantik, und bei den Olympischen Spielen in Amsterdam treten erstmals Leichtathletinnen an.
Trotzdem werden Frauen übersehen, überhört oder vergessen. Das wollen wir ändern!
Wir suchen eure deutschsprachigen Prosatexte, die sich mit einem realen Ereignis aus dem Jahr 1928 beschäftigen. Schlüpft in die Haut einer Frau dieser Zeit (egal ob real oder fiktiv) und erzählt uns, was sie erlebt hat. Wie hat sie die Welt wahrgenommen oder mitgestaltet? Was hat sie bewegt, motiviert oder ausgebremst? Was geschah sichtbar – und was im Verborgenen?
Wichtig ist: Eure Geschichte soll sich nah an den historischen Fakten von 1928 orientieren und von dort aus mutig eigene Wege gehen.
Die Anthologie ist der zweite Band der Reihe “Unerhörte Frauen”, die beim Septime Verlage (Wien) erscheinen wird. Geplante Veröffentlichung: Ende 2027/Anfang 2028. (Band 1: Unerhörte Frauen: Fräulein, Frau, Femme Fatale – 1927)
Formales
- Name des Autors / der Autorin (Klarname oder Pseudonym) und Titel angeben
- Länge: 15.000 – 25.000 Zeichen inkl. Leerzeichen
- Format: Normseite (1.800 Zeichen pro Seite, 30 Zeilen à 60 Zeichen, inkl. Leerzeichen)
- Genre/Stil: frei – humorvoll, tragisch, ernst oder poetisch; entscheidend ist die literarische Qualität
- Bitte sendet eure Geschichte, eine Notiz zum historischen Ereignis, das euch inspiriert hat, sowie eine Kurzbiografie (je max. 500 Zeichen) als Word-Datei (.doc oder .docx) an:
jahrundertanthologie@septime-verlag.at- Betreff: Bewerbung zur Anthologie 100 Jahre – [Dein Name]
- Dateiname: Titel_Vorname_Nachname
Was wir nicht möchten
- Sachtexte / rein sachliche Schilderungen historischer Ereignisse
- Texte ohne echten Bezug zum historischen Ereignis des Jahr 1928 (außer der Jahreszahl)
- Klischeehafte oder eindimensionale Darstellungen von Frauen
- Rassistische, gewaltverherrlichende, diskriminierende oder pornografische Inhalte
- KI-generierte Texte
Teilnahmebedingungen
- Teilnahme ab 18 Jahren (m/w/d)
- Einsendeschluss: 06.12.2026
- Nur unveröffentlichte und selbstverfasste Prosatexte in deutscher Sprache (maximale Textlänge beachten!)
- Rückmeldung erfolgt voraussichtlich bis Ende März 2027
- Mit der Einreichung eurer Geschichte stimmt ihr einer Verlagsveröffentlichung zu
- Gewinnertexte erscheinen in der Anthologie
- Alle Gewinner erhalten ein Belegexemplar
- Ein Anspruch auf Honorar besteht nicht, ein Teil der Erlöse wird jedoch an die Organisation Terre de Femmes gespendet
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
Werdet Teil unseres „Jahrhundertprojekts“!
Das Herausgeberteam:
Andreas Blümlein, Christiane Bogenstahl und Andrea Wojtkowiak
28.02.2026: Die Ausschreibung ist beendet – die GewinnerInnen stehen fest
„Ein Jahr – seine ihre Geschichte(n): Frauen vor 100 Jahren erzählen“ – mit diesem Titel haben wir im vergangenen Jahr eine Kurzgeschichten-Ausschreibung gestartet. Und die Resonanz war gigantisch. Innerhalb weniger Wochen haben wir Geschichten im niedrigen dreistelligen Bereich erhalten und waren beeindruckt wie viele tolle Stories ihr verfasst habt.
Es war unglaublich schwierig, aus den vielen tollen Einreichungen eine Auswahl zu treffen und am liebsten hätten wir gleich zwei Bücher daraus gemacht. So großartig waren die Geschichten, die uns erreicht haben.
Die Gewinner:innen haben von uns bereits eine Mail bekommen.
Auch alle, bei denen es diesmal leider nicht geklappt hat, wurden benachrichtigt.
Nochmal ein herzliches Dankeschön an alle, die ihre Texte eingereicht haben! Es waren so viele großartige Ideen dabei, mit vielschichten Frauenfiguren und spannenden historischen Ereignissen. Wir hatten wirklich große Freude eure Geschichten zu lesen.
Wir freuen uns natürlich auch, wenn ihr unser Projekt, unsere Jahrhundertanthologie, weiter begleitet.
Auf www.jahrhundertanthologie.de sowie auf unserem Instagram-Kanal @schreibnudeln und auf Facebook gibt es bald mehr Infos zu den Autor:innen und ihren 1927er Geschichten.
Also folgt uns gerne, teilt unsere Posts und helft die Geschichten von vergessenen Frauen bekannter zu machen.
Ein Jahr – seine ihre Geschichte(n): Frauen vor 100 Jahren erzählen
Das Konzept
Der Kinofilm lernt sprechen, ein neuer Damm verbindet die Insel Sylt mit dem Festland, Charles Lindbergh fliegt als erster allein und nonstop über den Atlantik und in China beginnt ein Bauernaufstand unter Mao Tse-tung.
Was all diese Ereignisse verbindet? Sie sind 1927 passiert. Und noch etwas fällt auf: Frauen kommen in den überlieferten Geschichten oft nicht vor.
Wir suchen eure deutschsprachigen Prosatexte, die sich mit einem realen Ereignis aus dem Jahr 1927 beschäftigen. Schlüpft in die Haut einer Frau dieser Zeit (egal ob real oder fiktiv) und erzählt uns, was sie zu dieser Zeit erlebt hat. Wie hat sie die Welt gestaltet? Was hat sie bewegt, motiviert oder frustriert? Was hat sich vor und hinter den Kulissen abgespielt?
Wichtig ist: Die fiktive Geschichte soll sich nah an den historischen Fakten von 1927 orientieren und von dort aus mutig eigene Wege gehen.
Was wir nicht möchten
- Sachtexte/ sachliche Schilderungen von Ereignissen
- Texte, in denen es außer der Jahreszahl keinen Bezug zum Konzept gibt
- klischeehafte/ eindimensionale Darstellungen der Frauen
- rassistische, gewaltverherrlichende, diskriminierende oder pornografische Inhalte
- KI-generierte Texte
Wichtige Hinweise
- Wir streben eine Verlagsveröffentlichung an
- Geplante Veröffentlichung: Frühjahr 2027
- Autorenhonorare werden zu 100% an eine international agierende Nonprofit-Hilfsorganisation gespendet, die sich für den Schutz von Frauen einsetzt.
Formales
- Name des Autors / der Autorin (Klarname oder Pseudonym) und Titel angeben
- Länge: 15.000 – 25.000 Zeichen inkl. Leerzeichen
- Formatvorgabe: Einreichung als Normseite (1.800 Zeichen pro Seite, 30 Zeilen à 60 Zeichen)
- Genre/Stil: frei – ob humorvoll, tragisch, ernst oder poetisch: alles ist willkommen, solange es ein literarischer Text ist
- Zusatz: Stell eine kurze Notiz (max. 500 Zeichen) ans Ende deiner Geschichte. Verrate darin, welches historische Ereignis dich inspiriert hat. So wird klar, wo die Geschichte ihren Ursprung hat und wo die Fantasie übernimmt.
- Beitrag: Es muss sich um einen eigenständig verfassten Text handeln
- Einsendeschluss: 31.12.2025
- Auswahl: Die Rückmeldung erfolgt voraussichtlich bis Ende Februar 2026. Eine Ablehnung ist keine Aussage über die literarische Qualität deines Textes.
Noch Fragen? Dann sprecht uns gerne an.
Einreichung
Bitte sende deine Geschichte, die Notiz zum historischen Ereignis sowie eine Kurzbiografie (max. 500 Zeichen) als Word-Datei (.doc oder .docx) oder PDF an:
ausschreibung@schreibnudeln.de
Betreff: Bewerbung zur Anthologie 100 Jahre – [Dein Name]
Name der Datei: Titel_Vorname_Nachname
Mit der Einreichung deiner Geschichte stimmst du einer Verlagsveröffentlichung zu.
Werde Teil unseres „Jahrhundertprojekts“!
Das Herausgeberteam:
Andreas Blümlein, Christiane Bogenstahl und Andrea Wojtkowiak